PlanRadar goes Britain mit PropTech-Pionier

Nikolai Roth Allgemein, News Leave a Comment

Was ist im April Neues im PropTech-Sektor passiert?  Mit dem PropTech Round-Up möchte ich euch eine Übersicht verschaffen: Mit dabei sind KiWi, PlanRadar, Bergfürst, Amazons Alexa und gleich zwei Mal Sensorberg.

Logo PlanradarPlanRadar bekommt Unterstützung von ehemaligem Conject-CEO

Eine weitere interessante Personalentwicklung stand im April beim BIM-PropTech PlanRadar an. Für den neugegründeten britischen Ableger „PlanRadar Limited“ in London wird Colin Smith einen Platz am Board of Directors einnehmen. Smith ist schon lange an der Schnittstelle zwischen Immobilienwirtschaft und Technologie aktiv. Schon im Jahr 2000 hat er BIW Technologys gegründet. Das Unternehmen hat web-basierte „construction collaboration technologies“ entwickelt, die das Projektmanagement im Bausegment vereinfacht haben. Smith ist ein wahrer PropTech-Pionier.

Nach dem Kauf von BIW durch die Conject Group stieg Smith auch hier zum CEO auf. Nun ist er für den britischen Ableger von PlanRadar im Einsatz. Das Unternehmen hat eine App entwickelt, um den Dokumentations- und Kommunikationsprozess im Laufe des Immobilien-Lebenszyklus zu managen. Mit der Expansion nach Großbritannien wird Smith das Unternehmen bei seinen ehrgeizigen Wachstumsplänen mit über 30 Jahren Branchenerfahrung unterstützen.

Logo KIWIDeutsche Wohnen verbaut Türen mit KiWi-Zugangssystem

Wie das Berliner Smart-Home Unternehmen KiWi Anfang des Monats mitteilte, hat die Deutsche Wohnen im Rahmen der Kernsanierung eines ehemaligen Frankfurter Frauen-Wohnheims Türen verbaut, die mit einem KiWi-Zugangssystem ausgestattet wurden. Das Gebäude im Heimchenweg verfügt nun über 87 Apartments für Micro-Living. Die Türen von Prüm und Garant wurden direkt mit Motorschloss und KiWi-Sensortechnik ausgeliefert.

Nachdem KiWi lange Zeit vor allem Bestandhalter angesprochen hat, um Nachrüstung digitaler Schlösser anzubieten, eröffnet die Kooperation ein neues Geschäftsfeld im Bausegment. Gleichzeitig wurde bekannt dass die Schweizer Arbonia Türengruppe in KiWi investiert. Zu ihr gehört auch der Hersteller der in Frankfurt verbauten Türen, Prüm und Garant. Diese Geschäftsbeziehung zeigt deutlich, dass das neue Geschäftsfeld von KiWi Zukunft hat.

Logo SensorbergSensorberg kooperiert mit Bauwens und LTG

Auch der Smart-Home-Anbieter Sensorberg konnte im April Neuigkeiten vermelden. Gleich zwei interessante Meldungen sind eingegangen. Einerseits werden 110 Wohneinheiten in Berlin Kreuzberg in Zusammenarbeit mit Bauwens mit umfassender Sensortechnik von Sensorberg ausgestattet. Andererseits wird für den Mobile-Home-Anbieter LTG (Lofts to go) aus Malta eine Baureihe modularer Einheiten mit Smart-Living-Technologie ausgestattet.

Für das Berliner Bauwens-Projekt wird neben einer digitalen Schließanlage, die Zugänge per App auf dem Smartphone erlaubt, auch „Living25“ von Sensorberg zum Einsatz kommen. Diese App erlaubt die Steuerung von Licht, Jalousien und Fußbodenheizung, sowie eine Live-Übersicht des Energieverbrauchs.

Die LTG-Baureihe „Coodos“ bildet ein Modul-System Smart-Home-fähiger Mobile Homes, die je nach Wunsch zu kompakten Ferienhäusern, vollwertigen Wohnhäusern, Pop-Up-Stores oder Tagungsräumen zusammengebaut werden können. Sensorberg wird auch hier für das Zugangssystem verantwortlich sein.

Logo BergfuerstCommerzbank Commerz Real steigt bei Bergfürst ein

In der jüngsten Finanzierungsrunde hat die Crowd-Investing-Plattform Bergfürst den Immobilien-Ableger der Commerzbank, Commerz Real, als zweitgrößten Anleger gewinnen können. Bergfürst erlaubt Immobilieninvestitionen im Crowd-Investing-Prinzip schon ab einer Anlagehöhe von 10 €. So werden auch Anlegern mit geringem Eigenkapital Immobilieninvestitionen möglich.

Neben der Commerzbank sind die Berliner Volksbank und die Welt Mediengruppe in Bergfürst investiert. Crowd-Investing bleibt weiterhin einer der spannendsten und gefragtesten Tätigkeitsfelder von PropTech.

Alexa

Immobilienbewerterin Alexa

Alexa weiß bald, was dein Haus wert ist

Zu guter Letzt noch ein kleines Kuriosum: das britische Immobilienunternehmens Hunters soll aktuell an einem eigenen Alexa-Skill arbeiten. Zumindest britischen Alexa-Besitzern soll die Sprachassistentin bald Auskunft über den Wert von Immobilien geben können. Wenn der Skill funktioniert, erhalten Eigentümer in einem kurzen Gespräch mit wenigen Fragen von Alexa, was ihr Zuhause wert ist.


Das war es auch schon mit dem ersten PropTech Round-Up. Habe ich wichtige Meldungen vergessen, die Du hier gerne gelesen hättest? Schreibt sie mir doch in die Kommentare. Über Tipps bin ich immer sehr dankbar! Wir hören uns Ende Mai wieder, zum nächsten PropTech Round-up.

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